Arabic Bosnian Bulgarian Croatian Czech Dutch English Estonian Finnish French German Hungarian Italian Latvian Lithuanian Norwegean Portugese Russian Swedish Slovenian Spanish Chinese

Unterstütze die kolumbianische Friedensgemeinde!

Seit 17 Jahren lebt die Friedensgemeinde (Comunidad de Paz) San José de Apartadó getreu dem von ihr gewählten Weg, sich ihrer Vertreibung zu widersetzen, Gewaltfreiheit zu praktizieren und gemeinsam an einer besseren Welt für zukünftige Generationen zu arbeiten.
 
Seit Gründung der Friedensgemeinde im Jahre 1997 sind über 200 Bauern aus der Region ermordet worden.

Aufgrund des auf vielen Seiten bestehenden großen wirtschaftlichen Interesses an ihrem Land und der anhaltenden Gegenwart illegaler Paramilitärs und Guerillagruppen befindet sich die Friedensgemeinde nach wie vor in ernster Gefahr und ist auf die Anwesenheit der Menschenrechtsorganisation Peace Brigades International (PBI) angewiesen, um erneute Angriffe auf ihre Mitglieder zu verhindern.

2012 ordnete das Verfassungsgericht den kolumbianischen Staat an, dringende Schritte zur Verbesserung der Sicherheit der Friedensgemeinde San José de Apartadó zu ergreifen und den Menschen dort für die gegen sie begangenen Verbrechen Zugang zur Justiz zu verschaffen (Gerichtsurteil 164 - Juli 2012).

Die kolumbianischen Behörden haben diese Anordnung jedoch bislang nicht befolgt, und die Gemeinde ist nach wie vor Angriffen ausgesetzt.

Bis alle geforderten Schritte ausgeführt sind, bleibt das Leben für die in der Friedengemeinde lebenden Menschen weiterhin von Gefahr bedroht.

Deine Nachricht:

Sehr geehrter kolumbianischer Botschafter,

In den 17 Jahren ihres Bestehens war die Friedensgemeinde San José de Apartadó unablässig Drohungen, Angriffen, Stigmatisierung und Mord ausgesetzt. Bis der kolumbianische Staat wirksame Maßnahmen ergreift, bleibt die Gemeinde auch weiterhin Angriffen wehrlos ausgesetzt. Die kolumbianische Regierung und die Generalstaatsanwaltschaft sind deshalb dringend gebeten, der Anordnung 164 des Verfassungsgerichts vom Juli 2012 vollständig Folge zu leisten, indem sie:

  • Pläne für eine offizielle Anerkennung der humanitären Zonen ausarbeiten, um den anhaltenden Sicherheitsrisiken, mit denen die Gemeinde konfrontiert ist, entgegenzuwirken
  • eine Justizkommission errichten, die sich mit der Straflosigkeit vergangener Rechtsverletzungen auseinandersetzt.  

Mit freundlichen Grüßen,

Vorname
Nachname
Land
Email

Ich möchte den Newsletter von Peace Brigades International (pbi) erhalten.Es werden keine Informationen an Dritte weitergegeben und Sie können sich jederzeit abmelden.